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Krieg in der Ukraine - offizielle Erklärung von Kartina.TV

Mitteilung des Geschäftsführers von Kartina.TV bezüglich der Ausstrahlung russischer föderaler Fernsehsender

 

Kartina.TV initiiert ein humanitäres Projekt

 

Liebe Kunden von Kartina.TV, 

in den letzten Tagen haben wir Stunde um Stunde die schockierenden Ereignisse in einer Welt beobachtet, die leider nie wieder dieselbe sein wird. Unser Unternehmen ist dadurch gezwungen, auf diese Ereignisse und deren Folgen zu reagieren und bestimmte Schritte zu unternehmen.

Kartina.TV ist ein privates deutsches Unternehmen mit Sitz und Hauptverwaltung in Wiesbaden, Deutschland. Wir sind ein gesetzestreues Unternehmen, das in Übereinstimmung mit den Gesetzen Deutschlands und der Länder, in denen wir senden, tätig ist. Neben Russisch umfasst unser Sendenetz auch ukrainische, armenische, belarussische, georgische und israelische Kanäle.

Zum aktuellen Zeitpunkt haben uns Anfragen von Regulierungsbehörden aus Lettland, Litauen und Estland erreicht mit der Aufforderung, die Kanäle RTVi, RBC, Belarus 24, RT, Russia 1 HD, Russia 24, TVC HD, TVCI abzuschalten.

Auch von Ukrainischer Seite gingen Forderungen ein, sämtliche russischen Kanäle auf dem Territorium ihres Landes abzuschalten. Sämtliche Beschlüsse der Medienaufsichtsbehörden der vorgenannten Länder wurden umgesetzt. Wir können nicht ausschließen, dass die Liste der für die Ausstrahlung gesperrten Kanäle verlängert wird. Leider ist es uns nicht möglich, Sie im Voraus zu warnen und entsprechende Kanäle werden je nach Anweisung der zuständigen Behörden unsererseits abgeschaltet. Wir hoffen, dass Sie diese durch Anweisung Dritter auftretenden Änderungen verstehen und den Kartina.TV-Dienst weiterhin nutzen.

Zum momentanen Zeitpunkt stellen wir fest, dass die Nutzung ukrainischer Kanäle durch unseren Kundenstamm zugenommen hat. In diesem Zusammenhang haben wir beschlossen, ab heute (01.03.2022) die ukrainische Kanalgruppe auf Position 2 in der allgemeinen Sendeliste der allgemeinen Kanalgruppen zu verschieben. Sollte die Nachfrage nach diesen Sendern weiter steigen, werden wir zeitnah die Reihenfolge der Sender im Sendeplan erneut anpassen.

Mögliche Unterbrechungen der Übertragung

Leider erreichen uns derzeit Drohungen über DDoS-Angriffe auf unser Netzwerk. Auch wurden bereits Versuche Dritter registriert, sich in unser Sendesystem zu hacken. Als professionell aufgestelltes Unternehmen treffen wir sämtliche Vorkehrungen, um unser System vor diesen externen Angriffen zu schützen, wissen jedoch auch, dass unsere Möglichkeiten nicht unbegrenzt sind.

Kurzfristige Sendeunterbrechungen können auch aufgrund der Kampfhandlungen in der Ukraine auftreten. Wir erhalten die meisten Signalquellen für Sender über direkte Links von den lokalen Sendestudios, aber aufgrund der jüngsten Ereignisse müssen wir damit rechnen, dass nahezu alles passieren kann.

Über alle wesentlichen Änderungen werden wir Sie zeitnah und nach bester Möglichkeit auf dem Laufenden zu halten. Bei Problemen oder Fragen arbeitet unser technischer Support wie gewohnt rund um die Uhr.